Gibson

Titanic:

[02.08.2006]
Gibson geht mit gutem Beispiel voran
Nach dem reuevollen Geständnis Mel Gibsons („Die Juden sind für alle Kriege in der Welt verantwortlich“), er sei kein Antisemit, sondern nur schwer alkoholkrank, hat nun auch Irans Staatspräsident Ahmadinedschad zugegeben, daß er eigentlich gar nichts gegen Juden habe, sondern lediglich ein übermächtiges Drogen- und (heimlich) Alkoholproblem. Ihre Mitgliederzahl mehr als verzehnfacht haben in den letzten 24 Stunden auch die „Anonymen Alkoholiker Südlibanon“ (vormals Hisbollah).

Na dann können wir ja alle beruhigt sein…

Dank an Simon für’s entdecken.

Gut ist auch das hier:

Die Rechtschreibreform geht weiter
Ab heute gilt die revidierte Rechtschreibung. Aber nicht alle Zeitungen machen alles mit: Die Frankfurter Rundschau will zwar im Prinzip auf die nun gültigen Regeln umstellen, hat aber versehentlich letzte Woche den einzigen Redakteur entlassen, der weiß, wie man die Computer programmiert. Die Welt stellt von der ganz alten auf die neue alte Rechtschreibung um, will aber das Wort „national“ weiterhin (ganz) groß schreiben. Die SZ will auch weiterhin SZ heißen statt ß. Die Nationalzeitung behält sich vor, alle Semikola durch Antisemikola zu ersetzen, und den Mitarbeitern von Bild bleibt es seltsamerweise verboten, USA mit „SS“ zu schreiben, mit „SA“ dürfen sie es aber. TITANIC bleibt dabei, einfach alles richtig zu schreiben.


1 Antwort auf “Gibson”


  1. 1 makita Trackback am 04. August 2006 um 16:25 Uhr
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